Nase

Wir arbeiten minimal invasiv

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinischen Abteilung für Allgemeine HNO ist die Erfassung und endoskopische Behandlung von Erkrankungen der Nase, der Nebenhöhlen und der angrenzenden vorderen und mittleren Schädelbasis einschließlich der Augenhöhle. Durch Entwicklungsarbeit an der Klinik ist es möglich geworden, mit minimal invasiven endoskopischen Eingriffen die Radikalchirurgie für entzündliche Nebenhöhlenerkrankungen weitestgehend abzuschaffen.
 
Hier leistet die Grazer Klinik weltweit Pionierarbeit, auch hinsichtlich der Behandlung von Tumoren in diesem Bereich.
In Kooperation mit der Universitätsklinik für Neurochirurgie besteht ein Schwerpunkt für minimal-invasive endoskopische Schädelbasischirurgie, wobei vor allem Hypophysenadenome, aber auch andere bis nach intracraniell reichende Läsionen transnasal operiert werden.
 

Ästhetische Kriterien

Wo erforderlich erfolgen Eingriffe nach plastisch-rekonstruktiven Kriterien. Im Rahmen der ästhetischen Chirurgie nimmt das Team operative Korrekturen an Nase, Ohren, Gesicht und Hals vor, sei es aus kosmetisch funktioneller Indikation, bei Fehlbildungen oder zur Rekonstruktion nach ausgedehnten Tumoroperationen.

Endoskopisch transnasale Methoden

Posttraumatische Veränderungen, die mit Hirnhautdefekten und Liquorabfluss einhergehen, können zum Großteil ebenfalls rein endoskopisch transnasal erhoben werden. Durch die Einführung bildgestützter intraoperativer Navigation seit über zehn Jahren bestehen nun auch Möglichkeiten, endoskopisch-operative Eingriffe bei Tumoren der vorderen Schädelbasis durchzuführen. So ist die Klinik international federführend bei endoskopischen Hypophysenoperationen, die ebenso wie transnasale intracranielle Eingriffe in Kooperation mit den Neurochirurgen durchgeführt werden.

 

Letzte Aktualisierung: 14.08.2018